English Deutsch Impressum
RSS Feed
Home Druckversion

Foto: Nir Landau, activestills.org 2007

100 Ausgaben CHALLENGE

Ausgabe 86

Ausgabe 103

Ausgabe 95

Ausgabe 105

Über CHALLENGE

CHALLENGE ist eine zweimonatlich erscheinende linksgerichtete Zeitschrift, die sich auf die Darstellung des israelisch-palästinensischen Konflikts im globalen Zusammenhang spezialisiert hat. Von Arabern und Juden in Jaffa herausgegeben, bietet sie politische Analysen, investigative Berichterstattung, Interviews, Augenzeugenberichte, Gender-Themen, Kunst und vieles mehr.

CHALLENGE ist während der ersten Intifada entstanden. Während der vergangenen Jahre haben wir unseren Lesern eine kompromisslose Analyse der Ereignisse geboten. Seit seinen Anfängen haben wir die Fehler des Madrid-Oslo-Prozesses aufgezeigt. Während der Regierungszeit der Arbeitspartei (1992-1996) sind wir nicht „auf Linie gegangen“ und wir halten nicht den Mund, wenn die Palästinensische Autonomiebehörde Menschenrechte verletzt.

CHALLENGE ist eine der wenigen englisch-sprachigen Quellen, die sich mit den Problemen der Araber in Israel beschäftigt. Wir berichten über Themen wie die verzweifelte Lage der einheimischen arabischen Arbeiter im Zeitalter der Globalisierung, die Kämpfe der nicht-anerkannten arabischen Dörfer und die Enteignung von Land.

CHALLENGE berichtet über Genderfragen, Menschenrechte und politische Diskussionen innerhalb der arabischen Gemeinschaft Israels. Auch die fortschrittliche Kunst- und Kulturszene Israels hat einen Platz. Eng verbunden ist CHALLENGE mit dem Workers Advice Center und Sindyanna of Galilee, einer von Frauen betriebenen Fair-Trade-Organisation. Auch unterstützen wir eine Gruppe von Dokumentarfilmern, Video48.

Zur zweiten Intifada hat CHALLENGE einen kritischen Standpunkt eingenommen. Auch wenn wir die israelische Besatzung als Ursache für das Chaos in den Besetzten Gebieten ansehen, haben wir immer gesagt, dass die zweite Intifada weder ein gemeinsames Ziel noch eine gemeinsame Strategie hatte. Wir betrachten sie als einen Machtkampf zwischen der alten und neuen Riege der PLO, mit dem palästinensischen Volk als ihrem ersten Opfer.

Den Sieg der Hamas bei den palästinensischen Wahlen im Januar 2006 hat CHALLENGE als problematisch eingeschätzt.

Der Wahlprozess, ebenso wie die Palästinensische Autonomiebehörde selbst, war ein Geschöpf der Vereinbarungen von Oslo, die Hamas nicht anerkennt. Während sie die Wahlen als Vehikel benutzte, um an die Macht zu kommen, hat sich Hamas nie der Frage gestellt, was sie tun würde, wenn sie diese in einem durch das Osloabkommen definierten Rahmen erringen würde.

Das Schisma von Gaza und Westbank seit Juni 2007 reflektiert die unterschiedlichen politischen Richtungen von Hamas und Fatah: Hamas steht für eine fundamentalistische Agenda, die keine realistische Perspektive bietet, den Konflikt beizulegen. Fatah, unter Führung Abu Mazens, hat sich vor den us-amerikanisch-israelischen Karren gespannt. Keines der beiden Lager wendet sich gegen eine neoliberale Wirtschaftspolitik. Keines stellt sich arabischen Diktatoren entgegen, die fortgesetzt die Entwicklung der von ihnen regierten Bevölkerung vereiteln.

Wir sagen, wir müssen einen anderen Weg gehen, auch wenn dieser lang ist. Israelis und Palästinenser müssen im Kampf für die Rechte der Palästinenser für einen vereinigten, souveränen Staat auf allen 1967 eroberten Gebieten eine säkulare, demokratische und sozialistische Perspektive anstreben.

Einige der in CHALLENGE veröffentlichten Beiträge finden Sie in deutscher Übersetzung auf dieser Seite, andere Beiträge auf der englischsprachigen Schwesterseite, wieder andere nur in der Printausgabe. Sollten Sie sich für einen bestimmten Artikel interessieren, den Sie auf unserer Website nicht finden, stellen wir Ihnen diesen gerne zur Verfügung."end"

Home Druckversion Seitenanfang