
Neue Beiträge
Im Mittelpunkt die Siedlungen
Seit der Rede des amerikanischen Präsidenten Barack Obama am 4. Juni 2009 an der Universität in Kairo konzentriert sich in Israel wie überall die politische Aufmerksamkeit auf den Siedlungsbau im Westjordanland. Die klare, unverblümte Forderung Obamas lautet: "Einfrieren!" In Israel wurde sie sehr erstaunt aufgenommen, man könnte meinen, sie sei völlig abwegig.
mehr
Iran und Amerika: Wille zur Veränderung
Zwei Wochen sind seit den Wahlen im Iran am 12. Juni 2009 vergangen und der Sturm, den ihr mutmaßliches Ergebnis entfacht hat, will sich nicht legen. Dort wird keine demokratische Meinungsverschiedenheit ausgetragen, wie der Emir von Qatar meint, sondern ein Konflikt zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kräften über die Zukunft des Landes. Niemand kann wissen, wer die Wahl wirklich gewonnen hat, doch selbst wenn man davon ausgeht, dass Sieger der amtierende Präsident Mahmoud Ahmadinedschad war, so hat sein Sieg doch einen tiefen Riss offenbart. Der Kampf reicht weit über das zweifelhafte Wahlergebnis hinaus, es geht um die Art der Regierung in Iran.
mehr
Internationaler Frauentag 2009
150 arabische Frauen habe am 08. März in der Tel Aviver Innenstadt für ihr Recht auf Arbeit demonstriert. Das Ereignis fand in den Medien großes Echo. Michal Schwartz berichtet.
mehr
Israel und Hamas haben gewonnen
- und wer hat verloren? Yacov Ben Efrat geht in diesem Beitrag der Frage nach, auf welcher Grundlage beide Kriegsparteien den Sieg für sich reklamieren, was sie tatsächlich erreicht haben und welche Interessen sich in einem neuen Waffenstillstandsabkommen niederschlagen werden.
mehr
Erzwungener Vermittler
Am 12. Kriegstag erklärte Verteidigungsminister Ehud Barak, es könne einen Waffenstillstand geben, wenn Ägypten bereit wäre, den Schmuggel über die Grenze zwischen Gaza und Ägypten zu kontrollieren. Doch der Tag, der “über das Schicksal der Militäroperation” entschied, war in Wirklichkeit der erste Tag dieser Operation.
mehr
Israels Verantwortung
Mein Artikel Israels Krieg gegen Gaza hat zu meiner Überraschung zahlreiche Reaktionen hervorgerufen, darunter auch solche, die meine Einschätzung, dass die Verantwortung allein bei Israel liegt, ablehnen. In einem solch kurzen Artikel war es zugegebenermaßen nicht möglich, eine umfassende Analyse dieses Krieges vorzulegen, dessen Wurzeln bis 1967 zurückreichen.
mehr
Israels Krieg gegen Gaza
Es war keine spontane Operation, nicht einfach eine Reaktion auf die Raketen, die in den letzten Tagen auf die Städte im Negev abgefeuert worden waren. Den Angriff hatte Israel in dem vorangegangenen halben Jahr der Ruhe sorgfältig geplant, um den größtmöglichen Gewinn aus ihm zu ziehen – und zugleich gewarnt, die Hamas rüste auf.
mehr
RSS Feed
Abonnieren Sie CHALLENGE als RSS Feed. Sie werden automatisch über aktuelle Artikel informiert.
RSS deutsch
RSS englisch
CHALLENGE wird im
Alternative Press Index geführt.
Von einer Anti-Kriegs-Kundgebung der Organisation for Democratic Action am 03.01.2009 in Tel Aviv
CHALLENGE
ist eine zweimonatlich erscheinende linksgerichtete Zeitschrift, die sich auf die Darstellung des israelisch-palästinensischen Konflikts im globalen Zusammenhang spezialisiert hat. Von Arabern und Juden in Jaffa herausgegeben, bietet sie politische Analysen, investigative Berichterstattung, Interviews, Augenzeugenberichte, Gender-Themen, Kunst und vieles mehr.
Vierzehn Jahre lang ist CHALLENGE als zweimonatliche Printausgabe erschienen. Nun haben die Redaktion und ich beschlossen, die Zeitschrift ausschließlich als Net-Zeitung weiterzuführen und die Printausgabe ganz einzustellen. Im Oktober 2008 haben wir unsere Abonnenten entsprechend informiert und seitdem fließt meine Mailbox über mit Briefen des Bedauerns, aber auch des Verständnisses. Bislang haben uns alle ihre verbliebenen Abonnenmentsgebühren für die Finanzierung der Online-Ausgabe überlassen.
Ich habe es immer sehr genossen, eine Zeitschrift herauszugeben, die mich mit AktivistInnen und WissenschafterInnen in der ganzen Welt in Verbindung bringt. Jetzt treten wir in die anonymere, möglicherweise jedoch unendlich große Web-Gemeinschaft ein. Die Länge unserer Artikel wird nicht mehr begrenzt sein, und um sie zu lesen, müssen die LeserInnen nichts mehr zahlen. Das neue Format macht es möglich, dass unsere Beiträge aktueller erscheinen, als der bisherige zweimonatliche Erscheinungsturnus es zuließ.
Leser und Leserinnen, die über das Neuerscheinen von Artikeln informiert werden möchten, schicken bitte ihre E-Mail-Adresse sowie Vor- und Nachnamen an: 
Mit freundlichen Grüßen
Roni Ben Efrat
Herausgeberin
RSS Feed



